Fransen

Wird ein fertig gewordener Teppich vom Stuhl genommen, so schneidet man die Kettfäden beider Seiten 10-20 cm vom Flor entfernt ab. Je 2 manchmal je 4 Fäden werden zu einem Knoten geschürzt, und dieser wird nun gegen die letzte Knüpfreihe gedrückt. Damit verhindert man das Aufgehen des Teppichs. An manchen Orten werden solche geknoteten Fransen an beiden Schmalseiten angebracht, an anderen Plätzen nur an einer Seite, während die zweite mit einer schmalen Webkante abgeschlossen wird. Dazu braucht man durch die Ketten nur einige Schüsse zu werfen. Oft werden auch schmale Webkanten wie beschrieben abgeknotet.Manche Nomaden sind wahre Künstler im Verknoten der Fransen. Ganze Gitter stellen sie mit den Enden der Ketten her, bevor sie die Fransen weghängen lassen.In gewissen Gegenden ist es üblich, an Stelle der Fransen 10 bis 40 cm breite gewebte Borten anzubringen und sie reich und geschmackvoll, meist in einem Streifenmuster, zu besticken. Da die Webtechnik dieser Borten dieselbe ist, wie die der Kilims, heißen sie Kilimliks.Quelle: „ABC des echten Teppichs“ Seite 30

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